Das OP-Theme von „Akū Daisakusen Srungle“: Spiralförmige Beschwörungen und eine seltene Erfahrung aus der Beschränkung

Musikkritiken

„Akū Daisakusen Srungle“ ist ein von Kokusai Eigasha produziertes Roboter-Anime, das ab Januar 1983 ausgestrahlt wurde. Das erste Opening-Theme der Serie stammt aus der Feder des Duos Yu Yamamoto (Regie/Text) und Masayuki Yamamoto (Komposition/Arrangement).

Masayuki Yamamoto ist einerseits für seine komödiantische Musikalität bekannt, die er mit der „Time Bokan“-Serie etablierte, gilt aber andererseits als vielseitiger Komponist, der Genres wie Blues, Rock, Folk und Enka virtuos kreuzt. In diesem Stück unternimmt er das Experiment, diese Basis mit Funk und jazzigen Klängen zu verschmelzen.

Müsste ich meinen ersten Eindruck dieses Liedes in einem Wort zusammenfassen, dann wäre es: „Es fühlte sich an, als würde etwas Grandioses beginnen, doch es begann nie wirklich und war dann plötzlich vorbei.“

Vom intensiven Intro bis zur Eröffnungsphrase stürmt die Musik auf einem Rhythmus voller Dynamik und Nervenkitzel voran. Doch die musikalische Entwicklung findet darüber hinaus einfach nicht statt. Es blieb ein Gefühl der Verwirrung zurück – als wäre man in einer geheimnisvollen Spirale gefangen (die sich von bloßer Stagnation unterscheidet) und würde am Ende unsanft hinausgeworfen.

Eine Struktur, in der die Dominante ihr Versprechen nicht einlöst

Der Ursprung dieser seltsamen Empfindung lässt sich musiktheoretisch relativ klar analysieren.

Das Ende der Phrase „Gorilla, Gorilla, Gorilla, Srungle“ schließt auf einer Dominante ab – jener Harmonie, die in der tonalen Musik die Funktion hat, beim Hörer die Erwartung zu wecken: „Jetzt passiert etwas Neues“. Normalerweise wäre es der klassische Weg, von hier aus in eine dramatische Entwicklung überzugehen oder zu einem anderen Abschnitt zu wechseln, der die Spannung weiter steigert.

In diesem Lied jedoch kehrt die Musik am Höhepunkt dieser dominanten Spannung abrupt um und findet ganz natürlich an ihren Ausgangspunkt zurück. Diese Rückkehr klingt zudem wie eine folgerichtige Konsequenz, was genau das Gefühl dieser „geheimnisvollen Spirale“ erzeugt.

War dies ein „Verrat“ an der Erwartungshaltung des Hörers? Beim ersten Hören dachte ich, es sei ein „In-die-Knie-Gehen vor dem großen Sprung“ – ein Spannungsaufbau, der suggeriert, dass nach so viel Aufschub eine monumentale Entladung folgen müsse.

Betrachtet man das Werk jedoch in seiner Gesamtheit, wird deutlich, dass dieser Loop bereits das Ziel war und mit hoher handwerklicher Meisterschaft vollzogen wurde. Mit anderen Worten: „Diese Spirale war von Anfang an das Versprechen“, und dieses Versprechen wird leise, aber konsequent eingelöst.

Die Dynamik der Beschwörung und die Vermeidung von Reizgewöhnung

Es ist weithin bekannt, dass der Text aus der Repetition des Wortes „Gorilla“, der Platzierung englischer Begriffe wie „Satisfaction“ oder „Effectuation“ und einer kraftvollen Reimstruktur besteht.

Obwohl man dies als Priorisierung von lautmalerischem Klang und beschwörender Intensität gegenüber dem semantischen Inhalt interpretieren kann, halte ich dies keineswegs für eine bloße Verlegenheitslösung. Den Wortsinn bewusst auszudünnen, um durch Klang und Wiederholung eine andere Art von „Macht“ zu erzeugen, ist eine legitime musikalische Strategie, wie man sie beispielsweise auch in der Musikwelt von Yosui Inoue findet.

Während es bei Inoue jedoch eher darum geht, durch einen „Nebel der Bedeutung“ den Interpretationsspielraum des Hörers zu erweitern, zielt der Text dieses Liedes eher darauf ab, den Hörer durch eine beschwörende Intensität – man könnte es „Bedeutungsdruck“ nennen – zu überwältigen. Man kann dies als unterschiedliche Ausprägungen derselben Strategie betrachten.

Besonders bemerkenswert ist zudem der temporäre Einsatz eines Dreivierteltakts während der „Gorilla“-Rufe. Diese Einfügung eines unregelmäßigen Metrums wirkt im positiven Sinne als Fremdkörper und hebt die Wirkung des Textes hervor. Gleichzeitig scheint sie die Rolle zu spielen, eine „Reizgewöhnung“ (sensorische Adaptation) zu verhindern, die durch den insgesamt aggressiven und homogenen Ton des Stücks entstehen könnte. Es ist keine einfache Treppe mit gleichförmigen Stufen, sondern eine Struktur mit eingebauten „Hindernisparcours“.

Ein Erfolg aus der Enge der Restriktion

Aus der Perspektive eines Schöpfers ist der Aufbau dieses Songs unkonventionell. Es wirkt, als würde die musikalische Entfaltung genau dort, wo sie sich in verschiedene Richtungen ausbreiten oder Bilder entstehen lassen könnte, durch eine andere Dynamik eingekapselt.

Diese „andere Dynamik“ ist die Präsenz des Textes, den der Regisseur Yu Yamamoto einbrachte. Dies ist nicht die Art von Musik, die entsteht, wenn man einem Komponisten sagt: „Mach einfach, was du willst“. Vielmehr vermute ich, dass diese Spiralstruktur das Ergebnis eines musikalischen Entwicklungsdrangs ist, der in die Enge der fest vorgegebenen Worte getrieben wurde. Anekdoten über die Bestürzung des Komponisten beim Erhalt des Textes stützen diese These.

In gewisser Weise ist dies ein seltener Wert, den ein in die Enge getriebener Komponist schlussendlich erreichen konnte. Hört man sich die gesamte Struktur der Schallplattenversion an (1. Strophe — Zwischenspiel mit Bratsche-Solo — 2. Strophe), stellt man fest, dass diese vermeintlich exzentrische Loop-Struktur über die gesamte Länge keineswegs kollabiert. Trotz der riskanten Balance lässt die hohe Kompetenz von Masayuki Yamamoto das Ganze als schlüssiges Musikstück bestehen.

Auf dem Dach der Wendeltreppe

Müsste ich meine Erfahrung als Hörer in Worte fassen, dann war es so: Überwältigt von der Macht der Wortbeschwörung stieg ich unbemerkt eine Wendeltreppe hinauf, um plötzlich auf dem Dach zu stehen und mich zu fragen: „Schon zu Ende?“. Es war verbunden mit einer gewissen Einsamkeit – eine Art „Ende-eines-Schulausflugs-Gefühl“ –, bei dem man merkt, dass man nun allein wieder hinuntersteigen und nach Hause gehen muss.

Dies war kein unangenehmes Abgewiesenwerden, sondern eine ganz eigene Empfindung, die man als eine von Heiterkeit begleitete Verwirrung bezeichnen könnte.

Rückblickend aus der Sicht eines Urhebers kommt man zu dem Schluss: „Dies konnte nur entstehen, weil es Beschränkungen gab.“ Die Essenz dieses Liedes liegt im Widerstreit zwischen dem musikalischen Expansionsdrang und der äußeren Kraft des Textes; dieser Druck kristallisierte sich in der Spiralstruktur.

Das Geschick von Masayuki Yamamoto, der in der Enge eines Anime-Titelsongs eine riskante Balance hielt, und der Text von Yu Yamamoto, der Worten wie „Gorilla“ eine beschwörende Kraft verlieh – dieser Antagonismus schuf ein einzigartiges Hörerlebnis.

Dieses 1983 entstandene Werk trägt eine Art von Unausweichlichkeit in sich, die man nachträglich kaum künstlich entwerfen könnte.

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Profil      
Masaharu

Japanischer Komponist. Auf der Grundlage von Jazz und Klassik komponiert er experimentelle Crossover-Musik. Gestützt auf seine Erfahrung in der Komposition für Theater und Spiele, strebt er Musik mit erzählerischer und konstruktiver Schönheit an.